Drohnensystem mit Wasserstoffantrieb
Drohnen für lange Strecken: Inspektion, Überwachung und Transport aus der Luft
Wir sind ein junges Team und entwickeln ein Komplettsystem aus Drohne und Software, in das sich unterschiedliche Sensoren einbinden lassen. Tandemrotor und Wasserstoff-Brennstoffzelle sind auf lange Flugzeiten ausgelegt, die Software bringt Ihre Daten von der Aufnahme bis in Ihr GIS.

Die Herausforderung
Pipelines und Bahnstrecken kontrollieren, große Gebiete überwachen, Güter in schwer erreichbare Regionen bringen: Das kostet heute viel Personal, Zeit und Geld. Viele Drohnen helfen dabei nur begrenzt, weil ihre Flugzeit für lange Strecken nicht reicht.
rund 40.000 km
Gasfernleitungsnetz in Deutschland. Die Trassen müssen regelmäßig begangen, befahren oder beflogen werden.
Quellen: FNB Gas, Stellungnahme 2025; § 4 GasHDrLtgV
rund 33.400 km
Streckennetz betreibt die DB InfraGO in Deutschland (Betriebslänge 2025).
55 Minuten
maximale Flugzeit einer akkubetriebenen Industriedrohne (DJI Matrice 350 RTK) laut Hersteller, gemessen ohne Nutzlast bei Windstille.
Quelle: DJI, technische Daten
Unsere Lösung
Wir verbinden drei Bausteine zu einem System: eine Drohne mit Tandemrotor, einen Antrieb mit Wasserstoff-Brennstoffzelle und eine Software mit GIS-Integration. Flugplattform und Datenverarbeitung bekommen Sie so aus einer Hand, die passenden Sensoren binden wir für Ihre Aufgabe ein.
Tandemrotor
Zwei große Rotoren statt vieler kleiner. Diese Bauform ist darauf ausgelegt, im Streckenflug deutlich weniger Energie zu verbrauchen als ein üblicher Multikopter. Was übrig bleibt, steht als Reserve für längere Einsätze bereit.
Wasserstoff-Brennstoffzelle
Die Brennstoffzelle erzeugt die Energie direkt an Bord. Für die Drohne in voller Größe streben wir Flugzeiten von rund 2,5 Stunden an, damit sich auch lange Strecken in einem einzigen Einsatz abdecken lassen.
Software mit GIS-Integration
Die Software arbeitet mit unterschiedlichen Sensoren und begleitet den ganzen Ablauf von der Datenaufnahme über die Verarbeitung bis zum Export. Die Ergebnisse übernehmen Sie direkt in Ihre GIS-Umgebung.
Einsatzfelder
Infrastrukturinspektion
Lange Abschnitte von Pipelines und Bahnstrecken in einem Flug erfassen, ohne Begehung, Hubschrauberflug oder Personal im Gleis.
Transport und Logistik
Güter über lange Strecken bringen, auch dorthin, wo Straßen fehlen oder Umwege viel Zeit kosten.
Überwachung von Städten und Grenzen
Große Gebiete lange am Stück im Blick behalten, mit wenigen Starts und Landungen.
Alles aus einer Hand
Von uns bekommen Sie Drohne und Software als abgestimmtes System, in das wir die Sensoren für Ihre Aufgabe einbinden. Die Drohne kaufen Sie, die Software nutzen Sie im Abonnement in genau dem Umfang, den Ihre Aufgaben brauchen. Als kleines Team können wir schnell auf Ihre Anforderungen eingehen.
- Datenaufnahme
Die Drohne fliegt die geplante Route ab und nimmt mit den passenden Sensoren die Daten auf, die Sie brauchen.
- Verarbeitung
Die Software bereitet die Rohdaten auf und wertet sie für Ihre Fragestellung aus.
- Export
Die Ergebnisse exportieren Sie in Formaten, die Ihr GIS direkt verarbeiten kann. So fließen sie ohne Umwege in Ihre bestehenden Abläufe ein, etwa in Dokumentation, Wartungsplanung oder Lagebilder.
Partner und Förderer
Wir sind ein Start-up an der Technischen Universität Berlin und werden vom Berliner Startup Stipendium (BSS) gefördert.
Das Vorhaben wird aus Mitteln der Europäischen Union (Europäischer Sozialfonds+) und des Landes Berlin gefördert.
Sprechen wir über Ihren Einsatz
Sie haben eine Inspektions-, Überwachungs- oder Transportaufgabe, die heute viel Aufwand macht? Schreiben Sie uns. Wir schauen gemeinsam, wie Duravia helfen kann, und nehmen Ihre Anforderungen gern in unsere Entwicklung mit.





